Gardenroute: Dung Beetle River Lodge
Eine wunderbare Möglichkeit, günstig und doch komfortabel zu nächtigen, bietet sich auf der Gardenroute in der Dung Beetle River Lodge nahe Elizabeth Town an. Die Lodge liegt einerseits direkt am Sundays River und andererseits in unmittelbarer Nähe zum südlichen Eingangstor des berühmten Addo Elefantparks. Die Besitzer sind engagierte Gastgeber. Es versteht sich von selbst, dass die Unterkunft blitzsauber ist, selbstgebackenes Brot und Konfitüren, verschiedene Eierspeisen und mehr zu einem feinen Frühstück auf der Terrasse über dem Fluss serviert werden. Falls man denn vor lauter birding überhaupt zum Essen kommt. Denn zig Eisvögel, Bienenfresser, Nektarvögel, Fischadler usw. fliegen unentwegt an der Lodge und im Garten vorbei. Der Sundays River hat seinen Namen von den Einheimischen bekommen, die jeweils am Sonntag auf ihren Booten flussaufwärts zur Messe fuhren.
Wenn man Glück hat, führt einem George, ein Bootsbesitzer, ans Mündungsgebiet des Flusses. Je nach Gezeiten und Wetter verändert sich der Flusslauf. Was aber immer gleich bleibt ist die faszinierende Schönheit der Landschaft. Weisse, hohe Dünen fallen direkt ins kalte, stahlblaue Wasser. Klar, dass man da einem Sprung ins Wasser nicht widerstehen kann.
Jetzt noch wird das Mündungsgebiet regelmässig von Elefanten besucht, die dort nach Süsswasser graben. Wir haben es auch versucht – und sind schnell fündig geworden.
on Safari
Kaum ein Geschöpf vereinbart die Eleganz einer Ballerina mit der Plumpheit eines Nilpferdes so bemerkenswert wie der Klippspringer (Oreotragus oreotragus). Tänzerisch bewegt er sich in seinem felsigen Habitat, balancierend nur auf den vordersten 2cm seiner Hufe. Den massigen Körperbau verdankt er seinem dicken Fell, welches aus hohlen Haaren besteht, die einerseits die Körpertemperatur regulieren und andererseits als Stossdämpfer im felsigen Gelände dienen. Sie wurden früher zur Auspolsterung von Pferdesätteln eingesetzt. Interessant ist auch, dass ihm die Feuchtigkeit der Pflanzen, die er frisst, als Durstlöscher durchaus genügen. Er ist nicht auf direkten Wasserzugang angewiesen. Klippspringer leben monogam. In den Augenwinkeln haben sie Drüsen, mit denen sie ihr Territorium markieren. Sie stecken diese Drüse direkt in einen Ast und hinterlegen so ihre Duftmarke.











