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Conservation Management

Oktober 27, 2023

Einen ‘big five’-Park zu managen, ist eine äusserst anspruchsvolle Aufgabe.

Schon während der Ausbildung zum Field- und Trailsguide wurde das Thema Conservation, übersetzt Naturschutz, kurz behandelt. Als Guide ist man zwar nicht unmittelbar in den ökologischen Unterhalt eines Gebietes involviert wie etwa die Parkrangers. Es ist jedoch unabdingbar, darüber Bescheid zu wissen um während der Sightings im Fahrzeug oder zu Fuss auf die unterschiedlichen Ökosysteme Rücksicht nehmen zu können.

Die Gebiete auf dieser Welt, wo noch ein natürliches Gleichgewicht von Fauna und Flora besteht, sind äusserst rar geworden. Die Ironie dabei ist, dass diese Balance massiv vom Menschen gestört wird, der dann durch ein aufwendiges, ausgeklügeltes Eingreifen versucht, diese wiederum herzustellen.

Dies trifft leider auch auf die allermeisten Gebiete in Afrika zu. In den vergangenen Jahren wurden riesige Anstrengungen unternommen, die bestehenden staatlichen Pärke mit den unzähligen privaten Farmen wieder zu verbinden und dadurch das Ökosystem aufzuwerten. Kilometerlange Zäune wurden abgerissen, über Staatsgrenzen hinweg wurden sogenannte Transfrontierparks errichtet. Der ursprüngliche, im Jahre 1929 gegründete Krügerpark wurde so um Tausende Quadratkilometer zum sogenannten Greater Kruger vergrössert. Und man spricht sogar davon, dass Tiere wie Elefanten oder Gnus schon bald wieder so wie früher von Südafrika bis nach Angola migrieren könnten. Zukunftsbilder, die einem das Herz erwärmen und hoffen lassen, dass nicht irgendwelche politischen Ränke ein weiteres Mal das Vorhaben sabotieren werden.

Um ein Game Reserve zu managen braucht es sowohl ein grundsolides Detailwissen über alles was da kreucht und fleucht, als auch ein Gespür für das übergeordnete Zusammenwirken aller Akteure. Kriterien wie die Anzahl von Wasserlöchern, die Grösse der Elefantenpopulation, die Ausrottung invasiver oder zu dominanter Pflanzen, Geburtenregelung, Vorbeugung von Inzucht, Prävention von Bodenerosion…. um nur ein paar wenige zu nennen, sind Themen, die berücksichtigt werden müssen.

Ich werde nun im November einen vertiefteren Einblick in dieses Thema nehmen können. Thula Thula unterhält eine Volunteer Academy, in der Conservation Management unterrichtet wird und man auch praktische Arbeiten ausübt. Hier ein Auszug aus dem dreiwöchigen Programm:

Game reserve management activities

  • Game counts
  • Sex and age ratio recordings of specific species (like giraffe)
  • Anti-poaching patrols & workshop
  • Snare sweeping & snare removal
  • Fence line patrols and repairs
  • Important species monitoring (rhinos, birds of prey, leopards, spotted hyenas, etc.)
  • Alien vegetation control
  • Soil erosion control
  • Reserve clean-up operations and litter patrols
  • Road maintenance and repairing of river crossings
  • Bush Clearing
  • Assisting in research projects
  • Elephant Impact and behaviour monitoring
  • Veld management
  • Grass counts and species recording
  • Basic bush mechanics
  • Basic ecology, symbiosis, and animal behaviour
  • Introduction to predator conservation, calls & behaviour
  • Nocturnal animal spotting around the VA
  • APU workshop and the importance of Anti-Poaching
  • Elephant identification, behaviour and monitoring
  • Indigenous plants and their medicinal uses
  • Vulture counts, species information, vultures for “muti”
  • Understanding community, reserve dynamics, community Work
  • Basics to tracking and signs of the wild
  • VA chores (firewood collection, gardening, general work, and projects)
  • Camera traps & identification
  • Rhino protection & monitoring
  • Introduction into alien invasive species and herbicide use
  • Grass identification and counts
  • Introduction into Thula Thula’s geology, finding fossils and what they mean
  • Venomous animals and first aid responses
  • Work and upkeep at the Thula Thula Wildlife rehabilitation centre
  • Wildlife Rehabilitation Centre basic animal care and feeding
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